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Spielplan der Reduta Berlin

Freitag 16. Dez. 19:00 Uhr

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Like Lovers Do (Memoiren der Medusa)

Regie: Simon Klösener
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Reduta-Berlin
Gneisenaustraße 41, 10961 Berlin
Medusa wird im Mythos vom Gott der Meere vergewaltigt, woraufhin sie sich in eine geflügelte Gestalt mit Schlangenhaaren verwandelt, deren Anblick jeden zu Stein erstarren lässt. Medusas gewaltvolle, kaleidoskopisch angelegten Memoiren sind bei Sivan Ben Yishai eine Widmung an alle Liebenden, die Momente unserer kollektiven Erinnerung auflistet: zwischen Begehren und Gewalt, zwischen Porno und sexuellen Fantasien, zwischen politischen Attacken und familiär eingeübtem Wegschauen. In einem nur scheinbaren Gegenszenario imaginieren fünf junge Mädchen gemeinsam den Traummann ihrer Zukunft, sich selbst unwillkürlich als perfektes Attribut an seiner Seite. Auf einer dritten Erzählspur entwirft die Autorin eine buchstäbliche Umkehrdynamik der tradierten Erzählmuster:
 
Eine Frau greift zum Messer, verlässt den Tatort Ehebett, kapert einen vollbesetzten Bus und legt den Rückwärtsgang ein, um die Jahrhundert-Story-Lines und all das zerschundene menschliche
Liebesfleisch einzusammeln und zu dekompostieren. Könnte es nicht zum Humus werden für eine Öko-Sphäre der feministischen
Narrative?

Samstag, 17. Dez. 19:00 Uhr

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Like Lovers Do (Memoiren der Medusa)

Regie: Simon Klösener
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Reduta-Berlin
Gneisenaustraße 41, 10961 Berlin
Medusa wird im Mythos vom Gott der Meere vergewaltigt, woraufhin sie sich in eine geflügelte Gestalt mit Schlangenhaaren verwandelt, deren Anblick jeden zu Stein erstarren lässt. Medusas gewaltvolle, kaleidoskopisch angelegten Memoiren sind bei Sivan Ben Yishai eine Widmung an alle Liebenden, die Momente unserer kollektiven Erinnerung auflistet: zwischen Begehren und Gewalt, zwischen Porno und sexuellen Fantasien, zwischen politischen Attacken und familiär eingeübtem Wegschauen. In einem nur scheinbaren Gegenszenario imaginieren fünf junge Mädchen gemeinsam den Traummann ihrer Zukunft, sich selbst unwillkürlich als perfektes Attribut an seiner Seite. Auf einer dritten Erzählspur entwirft die Autorin eine buchstäbliche Umkehrdynamik der tradierten Erzählmuster:
 
Eine Frau greift zum Messer, verlässt den Tatort Ehebett, kapert einen vollbesetzten Bus und legt den Rückwärtsgang ein, um die Jahrhundert-Story-Lines und all das zerschundene menschliche
Liebesfleisch einzusammeln und zu dekompostieren. Könnte es nicht zum Humus werden für eine Öko-Sphäre der feministischen
Narrative?